FTX-Fall: US-Staatsanwälte lehnen Wiederaufnahmeantrag von Sam Bankman-Fried ab
Im anhaltenden Nachspiel des FTX-Zusammenbruchs haben US-Staatsanwälte einen entscheidenden Schritt unternommen, um die Verurteilung des ehemaligen Krypto-Moguls Sam Bankman-Fried (SBF) aufrechtzuerhalten. Am 13. März 2026 lehnten sie formell seinen Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens ab und verteidigten die im Vorjahr verhängte 25-jährige Haftstrafe. Die Verteidigung hatte argumentiert, dass neue Aussagen ehemaliger FTX-Mitarbeiter potenziell neue Beweise liefern könnten, die eine Überprüfung des Urteils rechtfertigen würden. Die Staatsanwaltschaft konterte jedoch, dass diese Zeugen und ihre möglichen Aussagen bereits während des ursprünglichen, umfangreichen Verfahrens im Jahr 2025 bekannt waren und berücksichtigt wurden. Sie wiesen den Antrag als verzögernden Versuch zurück, das endgültige Urteil in einem der größten Betrugsfälle der Finanzgeschichte aufzuweichen. Dieser Schritt unterstreicht die Entschlossenheit der Strafverfolgungsbehörden, die im November 2022 mit dem spektakulären Kollaps der Kryptobörse FTX verbundenen Betrugsvorwürfe juristisch abzuschließen. Für die breitere Kryptobranche dient der Fall weiterhin als mahnendes Beispiel für regulatorische Lücken und die dringende Notwendigkeit von Compliance und Transparenz, auch wenn der Sektor seitdem bedeutende Fortschritte in Richtung institutioneller Reife gemacht hat. Die Ablehnung des Wiederaufnahmeantrags markiert einen weiteren Meilenstein in der strafrechtlichen Aufarbeitung und sendet ein klares Signal über die ernsthaften Konsequenzen von Fehlverhalten in der digitalen Asset-Branche.
US-Staatsanwälte lehnen SBFs Wiederaufnahmeantrag im FTX-Betrugsfall ab
US-Staatsanwälte haben das Gericht aufgefordert, den Wiederaufnahmeantrag von Sam Bankman-Fried abzulehnen und verteidigen seine 25-jährige Haftstrafe wegen Betrugs im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch von FTX im Jahr 2022. Die Verteidigung argumentierte, dass ehemalige Mitarbeiter neue Beweise liefern könnten, doch die Staatsanwaltschaft entgegnete, dass diese Zeugen bereits während des ursprünglichen Verfahrens bekannt waren.
Dieser Fall könnte einen Präzedenzfall für die Bewertung neuer Beweise und Behauptungen politischer Voreingenommenheit in hochkarätigen Kryptowährungsprozessen schaffen. Bankman-Fried, ehemaliger CEO der nun insolventen FTX-Börse, bleibt ein zentraler Punkt in den Krypto-Nachrichten, während seine rechtlichen Auseinandersetzungen andauern.
Der Widerstand der Staatsanwaltschaft unterstreicht die Stärke der ursprünglichen Verurteilung und betont, dass die Argumente der Verteidigung unbegründet sind. Das Ergebnis könnte beeinflussen, wie Gerichte ähnliche Fälle im sich schnell entwickelnden Kryptosektor behandeln.
SBF beschuldigt SEC-Chef Gensler und Senatorin Warren, die CFTC-Kryptoaufsicht untergraben zu wollen
Sam Bankman-Fried hat den ehemaligen SEC-Vorsitzenden Gary Gensler und Senatorin Elizabeth Warren beschuldigt, hinter den Kulissen versucht zu haben, der CFTC ihre regulatorischen Befugnisse im Kryptobereich zu entziehen. Die Vorwürfe kommen zu einem Zeitpunkt erhöhter Kontrolle über Zuständigkeitsstreitigkeiten zwischen Bundesbehörden.
„Natürlich nicht öffentlich. Aber hinter verschlossenen Türen“, erklärte SBF in einem Post am Donnerstag und behauptete, Gensler habe versucht, die Aufsicht unter der SEC zu bündeln. Die Behörde würde diese Befugnis dann angeblich nutzen, um Lizenzen willkürlich zu blockieren.
Die Spannungen spiegeln einen größeren Machtkampf in Washington wider. Senatorin Warren hatte Gensler bereits im Juli 2021 gedrängt, ob die SEC zusätzliche gesetzgeberische Befugnisse benötige, um Kryptobörsen effektiv zu regulieren. Genslers zustimmende Antwort signalisierte eine Übereinstimmung mit Warrens Bestreben nach strengerer Aufsicht.